Maulbeerblatt

Das Köpenicker Magazin für Erlesenes

Berlin, Köpenick, Friedrichshagen, Erkner, Schöneweide, Adlershof, Schöneiche, Hirschgarten, Müggelsee

Spannende Lokalnachrichten bieten Information und Reibung, pointierte Kolumnen sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Historische Themen stärken die Identität, Veranstaltungstipps und Erlesenes zum Hören, Sehen und Lesen vermitteln Orientierung. Interviews und Porträts geben interessante Einblicke. Entstanden ist das Magazin Maulbeerblatt in Berlin-Friedrichshagen, einem der glamourösen, liebenswerten Randbezirke der Hauptstadt, Teil Köpenicks, mit über 100 Jahren kreativer Vergangenheit von Wilhelm Bölsche über Johannes Bobrowski bis hin zu aktuellen Künstlern wie dem renommierten Regisseur Leander Haußmann. Das künstlerische Netzwerk um die elf62.net Grafik- und Textagentur strickt mit jeder Print- und Onlineausgabe neue Gewänder für das gar nicht graue Großstadtleben. Aus Berlin.

Aktuelles

Macht.Licht.

Angeblich leben wir in finsteren und traurigen Zeiten. Seit ein gewisser Herr T. im fernen Amerika einen kostenlosen 140-Zeichen-Nachrichtendienst mit Politik verwechselt und der Betonbauerbranche in den Südstaaten zu neuer Blüte verhelfen will, steht die Welt Kopf. Von „finsteren Zeiten“ ist die Rede. Medien verkünden ...Gib mir den Rest!

Zitty Exberliner

The Good, the Bad and the Maulbeerblatt. II

Der große Kiezmagazin-Contest. Part Two Kann das Maulbeerblatt bestehen? Andreas Hartung macht es sich auch im zweiten Teil des großen Kiezmagazin-Contest nicht leicht. Immerhin treten die Angstgegner Zitty und Exberliner mit an. Weddinger Kiezspaziergang mit und ohne Rollator Im Wedding um den Gesundbrunnen erscheint in gemütlichen Dreimonatsabständen „Der Soldiner“. ...Gib mir den Rest!

Fotografin Conni Fieguth

Ein Wiedersehen auf Augenhöhe

Vor zehn Jahren präsentierte das Maulbeerblatt in seiner ersten Ausgabe die Portraits von Conni Fieguth. Hundert Ausgaben später betätigt die passionierte Fotografin erneut den Auslöser und ermöglicht unseren Lesern auf diese Weise ein Wiedersehen mit den Menschen auf ihren früheren Bildern. Sie schauen zufrieden, glücklich, strahlen Lebensfreude und Zuversicht ...Gib mir den Rest!

Cover Maulbeerblatt Illustration Illustrator Markus Färber HOlob

Drei zur Hundert

Die drei Cover zur 100. Ausgabe dieses Magazins stammen aus der Feder von HOLOB aka Markus Färber. 1981 im Fränkischen geboren und aufgewachsen, startete er bereits als Jugendlicher seine Karriere als Graffiti-Künstler. Um der fränkischen Enge zu entfliehen, zog es ihn später in die Weltstädte Würzburg ...Gib mir den Rest!

Treptow-Köpenick, Flughafen Schönefeld, Salvador Allende Brücke

Dreimal danke

Das Maulbeerblatt wird 100! – Ein guter Anfang! – Das sind meine drei Worte zur 100 und zu dem Jahr, das gleich mit einer Jubiläumsausgabe startet. Schließlich ist dieses Treptow-Köpenick bewegende Ereignis tatsächlich ein erster Hinweis, ein Zeichen, dass 2017 genauso super weitergeht wie 2016 aufgehört hat. ...Gib mir den Rest!

Archiv

Eisbären gesucht!

Eisbaden für den Weltfrieden Ice Breaker GIF from Cold GIFs Wenn die Umkleiden der Muckibuden im Januar mal wieder besonders voll sind und das Circle-Training für Euch keine wirkliche Herausforderung mehr ist: Es gibt ihn noch, den echten Challenge: Eisbaden im Seebad Friedrichshagen ganz traditionell im Kostüm! Hier könnt Ihr Eure sportlichen Neujahrsvorsätze so richtig Polarbärmäßig umsetzen und den winterspeck-gestählten Astralkörper in die Fluten des Müggelsees tauchen. Und wer noch ...Gib mir den Rest!


Andi und Strauss

Der Hohenzollerndamm ist wohl im Westen

Ganz ehrlich, bevor ich Taxifahrer wurde, da hatte ich nicht den geringsten Plan von Berlin, mal von Köpenick abgesehen. Wohl kannte ich den Weg nach Prenzlauer Berg und den zum Alexanderplatz, aber nicht den Weg vom Alexanderplatz zum Prenzlauer Berg. Zu Zeiten der Zweistaatlichkeit Deutschland gab es doch sowieso nur eine Richtung und die hieß Osten, Süden oder Norden.

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Santa ist tot, Peter Pan lebt

Die Erkenntnis ereilte das Kind kurz nach Ostern und mitten auf dem Klo: „Weißt du Mama, ich glaube, den Weihnachtsmann gibt es gar nicht. Das ist ein verkleideter Erwachsener, der den Kindern mit Geschenken eine Freude machen möchte“. Der Blick der Sechsjährigen ging irgendwie ins Leere, die Beine baumelten gedankenverloren am WC herab. Für einen kurzen Moment setzte mein Herz aus, Liebe und Schmerz durchfluteten ...Gib mir den Rest!


Auf der Suche nach der Wahrheit

Wie jedes normale Kind bekam ich abends von meiner Mutter Märchen erzählt. Und wie jedes normale Kind interessierte mich vor allem, in welche historische Epoche ich diese Geschichten einordnen sollte. Das obligatorische „vor vielen hundert Jahren“ war mir einfach zu banal. Zunächst nahm ich Rumpelstilzchen unter die Lupe. Ich wusste, wenn in so kurzer Zeit derartig viel Stroh zu Gold gesponnen wird, muss sich das ...Gib mir den Rest!


Ein Heilsversprechen

„ … mit glühenden Zangen von den Knochen abgerissen.“ Bis zu jenem Tag, als Franz-Peter Tebartz van Elst den grandiosen Gedanken entwickelte, sich einen nicht ganz preiswerten Diözesanepalast errichten zu lassen, hatte im Münsterland auch die katholische Kirche noch festen Boden unter den Füßen. Die Gotteshäuser waren – vergleichsweise und nicht nur an Weihnachten – gut gefüllt, es wurde unter den Menschen im Westfälischen mehrheitlich katholisch ...Gib mir den Rest!


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